Zur Hochzeit

Zum Trächtigkeitstagebuch

 

Trächtigkeitskalender


Vater:

Ciron vom fünfzinnigen Hochzeitsturm

Mutter:

 Ayala de Monte Salza

 


1. Woche: (25.06. - 01.07.2014)

Die Hündin sollte normal gefüttert 
und bewegt werden. 
Für den Fall, dass die Hündin Medikamente nehmen muss, sollte man das mit dem Tierarzt besprechen. Bitte keine Insektizide benutzen oder Impfungen mit Lebendimpfstoffen verabreichen.

 

 

Dienstag, der 24.06.2014

Der 1. Decktag. 
Die Spermien wandern aufwärts durch die Gebärmutterschleimhaut in Richtung Eileiter.
Die Spermien bleiben in den 
Geschlechtsorganen der Hündin 
ca.72 Stunden befruchtungsfähig.

 

 

Mi. 25.06.-Do. 26.06. 


Das Sperma erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden.

 In den Eileitern findet jetzt die Befruchtung der Eizellen statt. 

 


Fr. 27.06. - So. 29.06. 

 

Die befruchteten Eizellen wandern durch die Eileiter
in den Gebärmutterhals.

 

 

2. Woche: (2.07. -8.07.)

 

Pflege und Haltung der Hündin wie in der 1. Woche

 

 

 

 

 

Di. 1.07. - Sa. 05.07. 

 

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten.

 

Sa. 5.07. - Mo. 7.07. 

 

Die Keimbläschen (Blastocyten) erreichen die Gebärmutter.

 

 

 

3. Woche: (9.07. - 15.07.)

 

 Die Hündin leidet möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen der Gebärmutter. Man füttert nun mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten. Falls die morgendliche Übelkeit anhält, kann der Tierarzt ein Mittel verschreiben, um die Gebärmutter zu beruhigen. Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage garnichts oder sehr wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach wieder ein. Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich.

 

 

So. 13.07. 

 

Am 19.Tag setzen sich die Keimbläschen in der Gebärmutterwand fest. Diese formen embryonale Bläschen.

 

 

4. Woche: (16.07. - 22.07.) 

Am 22.Tag sind die Embryonen sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden. Die Proteinzufuhr im Futter kann erhöht werden. Hierfür eignet sich sehr gut die Gabe von Welpenfutter. Zu diesem Zeitpunkt kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden.

 

Mi. 16.07. - Mo. 21.07. 

 

Ab dem 21.Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass der Deckakt geklappt hat.

 

 Jetzt werden die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark gebildet. Die Organbildung beginnt. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark defektgefährdet. Die Entwicklung der Zitzen beginnt.

 

 

 

 

 

So sieht ein Hunde-Embryo mit 25 Tagen aus.

 

 

 

Sa. 19.07. - Mi. 23.07. 

 

Nun ist der beste Zeitpunkt, um die Trächtigkeit anhand des Herzschlags zu diagnostizieren. Die Embryonen sind etwa Walnussgroß und sind gleichmäßig im Uterus verteilt

 

 

 

 

 

5. Woche: (23.07.-29.07.)

 

Die Hündin hört auf, die Beine anzuziehen, weil das Gewicht ansteigt und die Welpen sich drehen. Das Anschwellen der weiblichen Scham wird merkbarer. Man muss jetzt auf das Gewicht der Hündin achten. Der Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode nutzbar.

 

 

Mi. 23.07. 

Die Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln.

Mo. 28.07. 

 

Zum Ende der 5. Woche ist die Ausbildung der Organe abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Das Geschlecht ist bestimmbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der Föten ist per Stethoskop hörbar. Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an.

 

Der Bauch der Hündin wird größer.

 

 


6. Woche: (30.07. - 5.08.)

 

Jetzt macht man die Hündin mit der Welpenbox vertraut. Man erhöht die Mahlzeiten, behält aber das Gewicht im Auge.

 

 

 

So sieht ein Hunde-Embryo mit 39 Tagen aus.

 

 

 

7. Woche: (6.08. - 12.08.)

 

Die Hündin sollte jetzt nicht mehr springen oder mit anderen Hunden raue Spiele spielen.

 

Per Röntgenaufnahme lassen sich die Anzahl und Größe der Welpen bestimmen. Die Hündin sollte aber nur dann geröntgt werden, wenn Schwangerschaftsprobleme auftauchen oder zu diesem Zeitpunkt noch unsicher ist, ob sie tatsächlich Welpen bekommt (z.B. bei Verdacht auf Einfrüchtigkeit). Ansonsten stellt das Röntgen eine unnötige Belastung dar.

 

Ab der 7.Woche kann man der Hündin einmal täglich rektal die Temperatur messen und diese Werte notieren.

 

 

Do. 7.08. 

 

 

Die Knochen verstärken sich.

 

Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet jedoch noch schlecht gezählt werden.

 

Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus.

 

So. 10.08. - Mo. 18.08. 

 

Die Hündin kann ruhelos wirken

 

 

 

8. Woche: (13.08.- 19.08.)

 

Während dieser Zeit verliert die Hündin möglicherweise ihren Appetit, was durch den Platzmangel in ihrem Bauch verursacht wird.

 

Nun unterrichtet man den Tierarzt über den zu erwartenden Geburtszeitpunkt und erörtert mit ihm mögliche Probleme.

 

 

 

So. 10.08. - Mo. 18.08. 

 

Man stellt jetzt die Utensilien für die Geburt zusammen und bereitet alles vor.

 

Die Hündin verbringt sehr viel Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die Zitzen schwellen weiter an. Die Hündin wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen. Man macht ihr den Platz fürs werfen so angenehm wie möglich. Je nach Rasse kann man kleine Handtücher oder Waschlappen auf die Unterlage der Wurfkiste legen, um der Hündin Material für ihren „Nestbau“ zu geben.

 

Man füttert jetzt mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag, da der Bauch beengt ist.

 

Die Bewegungen der Welpen im Mutterleib ist leicht erkennbar, wenn man die flache Hand vorsichtig auf den Bauch der Hündin legt. Sie muss dazu völlig entspannt sein.

 

Den Bauch und Schambereich säubert man mit warmem Wasser.

 

Das Haar rund um die Zitzen kürzt man, um den Welpen den Zugang zu erleichtern.

 

 

 

 

 

So sieht ein Hunde-Embryo mit 55 Tagen aus.

 

 

 

 

 

9. Woche: (20.08. - 26.08.)

 

Möglicherweise hat die Hündin keinen Appetit mehr, wenn die Zeit der Niederkunft naht.

 

Die Hündin wird ruhelos und beginnt „Nestbau-Verhalten“ zu zeigen.

 

Nun sollte man morgens und abends die Temperatur der Hündin messen. Die normale Temperatur schwankt je nach Rasse und Alter der Hündin zwischen 37,5 und 39,4 Grad Celsius. Gerade wegen der großen Schwankungsbreite ist es wichtig, die normale Körpertemperatur zu kennen. (Messungen 7.Woche).

 

Wenn die Temperatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen innerhalb der nächsten 6 – 24 Stunden geboren.

 

Die Hündin wirkt auch möglicherweise unglücklich, ruhelos, läuft immer hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl. Es kann sein, dass sich weisse Scheidenflüssigkeit absondert.

 

Di. 26.08.2014

 

Der vorausberechnete Tag der Geburt. Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. Und 63. Tag. Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit.

 

Man muss seine Hündin sehr genau beobachten, vor allem bei Verspätungen. Übelriechender dunkler Ausfluss ist ein Alarmzeichen, dann sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen. Spätestens am 66. Tag muss ohnehin ein Tierarzt konsultiert werden. Es können Geburtsprobleme, wie zu große oder abgestorbene Welpen vorliegen. Dann kann nur schnelles Handeln das Leben von Mutter und Welpen retten.